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Fasten

Wer sich Gesundheit erwerben will, muss
sich von der Menge der Menschheit trennen;

Den die Masse geht immer den Weg gegen die Vernunft und versucht immer Ihre Leiden und Schwächen zu verbergen.

Lass uns nie fragen was das übliche ist,
sondern das beste.

L.A. Seneca

Fasten nach Otto Buchinger
Ursprüngliches Fasten


Was ist Fasten?

Fasten in klassischer, traditioneller Form bedeutet nicht Hungern,
sondern ist ein bewusster und freiwilliger Verzicht auf feste
Nahrung über einen begrenzten Zeitraum! In dieser Zeit nimmt
man nur flüssige Nahrung, also Wasser und / oder nicht
arzneilichen Tee zu sich.

Das ursprüngliche Fasten nach Dr. Otto Buchinger (1878 – 1966)
war Wasser, Tee Fasten. Die späteren Fastenkuren bieten Mineral- und Vitamingaben, Obst- und Gemüsesäfte, Suppen, Honig, Buttermilch, Magerjohjurt und auch schwarzen Tee.

Da ich auch jedes Jahr Fastengruppen leite kann ich aus meiner Erfahrung sagen, das Fasten mit Wasser und Tee am besten gelingt.
Gemüsebrühen und Säfte locken die Verdauungssäfte und erzeugen Hunger.

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Ursprung des Fastens:

Fasten ist so alt wie die Menschheit selbst. Es gab immer Zeiten wo der Mensch keine oder nur wenig Nahrung vorfand. Keine Haltbarkeit der Lebensmittel, dürre, Überschwemmungen, lange kalte Winter usw. führten zu langen Fastenzeiten, aber ebenso auch Kriege und damit Verwüstungen der Felder.

Tiere fasten: kranke Tiere fasten instinktmäßig. Freiwillig fastet kein Tier. Das kann alleine nur der Mensch. Der Mensch ist körperlich und geistig aufs Fasten eingestellt.

In allen Kulturen und Weltreligionen wurde und wird regelmäßig gefastet. Man kannte die heiligende und reinigende Wirkung von Fasten auf Körper, Seele und Geist.

Pythagoras ca. 550 vor Christi: Fasten ist ein vortreffliches Mittel zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit.
Im alten und im neuen Testament wird das fasten mehrmals erwähnt. Fasten gehörte mit dem Gebet zusammen.

Meine Eigenen Erfahrungen:

Ich faste schon seit vielen Jahren 1 bis 2 mal im Jahr. Meine längste Fastenzeit betrug 3 Wochen. Jedes Fasten hat vieles bei mir bewirkt, nicht nur die Veränderung in der Ernährung. Jedes Fasten war anders und eine neue Erfahrung. Ich lebe bewusster, entspannter, gesünder und habe bestimmte Gewohnheiten abgelegt – anderer Blickwinkel auf vielerlei Dinge.
Ich hoffe Sie werden ähnliche positive Erfahrungen machen!

Gewinne beim Fasten:

  • geistige Aufnahmefähigkeit und Gedächtnisleistung nimmt zu
  • Entgiftung und Entschlackung des Körpers
  • die körperliche Entrümpelung geht mit einer geistig-seelischen einher, die auch über die Fastenzeit andauern kann.
  • Fasten ist die schnellste Art überflüssige Pfunde loszuwerden (ohne Hunger)
  • neues Wohlbefinden
  • Selbstwertgefühl wird gestärkt
  • die Haut wird schöner und sieht jünger aus
  • Bewußtsein für Nahrung und Umwelt und für uns wächst
  • Vorbeugen von Krankheiten
  • Fasten kann das biologische Alter nicht verhindern, aber vorzeitige Alterungsvorgänge aufhalten
  • Fasten ist leichter als jede Diät
  • Fasten kann auch während der Arbeit durchgeführt werden

Wann ist die beste Zeit zum Fasten?

Die traditionelle Zeit zum Fasten beginnt von Aschermittwoch bis zum Osterfest. Jeder Gesunde kann natürlich jederzeit fasten. Eine gute Zeit ist auch das Frühjahr. Wichtig ist, wenn man fasten will, sollte man das tun egal welche Jahreszeit es ist. Fastet man zur Heilung einer Krankheit ( in einer Fastenklinik oder unter Aufsicht eines Arztes) ist die Frage des Zeitpunktes sowieso bestimmt durch die Krankheit und die Frage erübrigt sich.

Wie lange Fasten?

Diese Frage muss auch individuell beantwortet werden. Es gibt keine allgemein gültige Zeitspanne. Je häufiger Sie fasten, umso länger können Sie fasten. Ich selber faste in der Regel 10 bis 14 Tage und lasse mir den Zeitpunkt des Fastenbrechens offen.

Es können 1-2 Fastentage gut tun, z. B. nach einem übermäßigem Essenkonsum
bei einer Feier. Oder bei Erstfaster wären 5 Tage ohne Nahrungszufuhr doch schon eine tolle Erfahrung. 1 – 2 oder 3 Wochen fasten ist für den Gesunden Menschen kein Problem. Je länger man fastet, umso intensiver wird entgiftet und Krankheiten vorgebeugt. Gerade in Fastenkliniken wird länger gefastet, da es ja um die Heilung von Krankheiten geht.

Heilwirkungen des Fastens:

Fettleibigkeit – Magerkeit – Rheuma + Arthitis – Gicht – Stuhlverstopfung – Asthma – Hautkrankheiten – Steinkrankheiten- Menstruationsbeschwerden – Nierenentzündung - Parodontose – Allergien – Fieberhafte Infekte

Fastengegenindikatoren:

Gegenindikatoren beim Fasten bilden vor allem diejenigen Fälle, denen wir keine genügende Gegenwirkung durch das Fasten und keine Reaktion auf das Fasten mehr zutrauen dürfen.

Das sind im allgemeinen alle zehrenden, irreversibel stoffwechselbedingte Krankheitsprozesse wie Tuberkulose, Basedow, Krebs, das hohe Alter, sofern dies mit Schwäche und Abmagerung verbunden ist und außerdem jahrelange Missernährung, die schon zu einer Vitamin-Unterversorgung geführt hat und zu erheblicher Schwäche, außerdem Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre.
Fortschreitende Leberzirrhosen
Infektiöse Herzmuskelerkrankungen
Schizoide und paranoide Psychosen
Magersucht und Bulimie
Unterernährung - Schwangerschaft

Wer zum erstenmal Fasten will, dem empfehle ich unbedingt sich einer Fastengruppe anzuschließen. Man ist nicht auf sich alleine gestellt, bekommt genügend Informationen , hat Unterstützung von den Mitfastenden und bei Fragen ist der Fastenleiter für einen da. Wer dann einmal erfolgreich gefastet hat und den Ablauf kennt, kann auch gut alleine fasten.

Für den , der mehr dazu lesen möchte, empfehle ich zwei weitere Bücher:

Meine 1. Buchempfehlung:

Fasten – aber richtig! Von Dr.med.M.O.Bruker, finden Sie in meinem
GESUND-BESSER-LEBEN SHOP (Bitte klicken Sie hier)

Und meine 2. Buchempfehlung:

Das Heilfasten: Und seine Hilfsmethoden als biologischer Weg

Vielleicht habe ich Ihr Interesse am Fasten geweckt, versuchen Sie es doch einmal. Erst dann kann man sich ein Urteil bilden....:-)

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